Lernen Sie Veronica Moffitt kennen, Freiwillige in Nepal
Unkategorisiert · Juni 22, 2026 · 3 min read
Veronica Moffitt stammt aus New Jersey, USA, wo sie einen Associate Degree in Betriebswirtschaftslehre erworben hat. Die 22-Jährige lebt derzeit in Kalifornien und arbeitet als Floristin. Sie ist eine Optimistin und fotografiert gern, hört Musik und genießt das Leben am Meer. In Kathmandu, Nepal, engagierte sie sich ehrenamtlich bei Volunteering Solutions.
Warum haben Sie sich entschieden, mit Volunteering Solutions in Nepal Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten?
Ich bin nach Nepal gereist, weil mein Freund Patrick sich für das Programm angemeldet und mich überredet hatte, ihn auf dieses Abenteuer zu begleiten. Ich hatte schon immer mal Freiwilligenarbeit im Ausland machen wollen, aber von Nepal wusste ich bis dahin gar nichts.
Beschreiben Sie Ihre täglichen Tätigkeiten als Freiwilliger/Freiwillige? 
Der Alltag war einfach, aber schön und erfüllend. Morgens standen wir früh mit den Kindern auf und halfen ihnen bei den Schularbeiten oder der Wäsche. Gegen 8 Uhr gab es Frühstück, das wir alle gemeinsam aßen. Danach machten wir uns für die Schule fertig. Fünf Tage die Woche begleiteten wir die Kinder zur Schule und übernahmen den Unterricht, wenn ein Lehrer fehlte. Ansonsten brachten wir sie zur Schule und holten sie nachmittags wieder ab. Nach der Schule machten die Kinder als Erstes ihre Hausaufgaben. 17 Kindern, die nur gebrochen Englisch sprachen, bei den Hausaufgaben zu helfen, war eine Herausforderung, aber mit der Unterstützung eines Nachhilfelehrers klappte es meistens recht gut. Wenn keine Hausaufgaben anstanden, spielten wir Spiele wie Uno oder Carrom. Die Kinder malten und zeichneten auch sehr gern. Wir machten diese Aktivitäten bis zum Abendessen gegen 19 Uhr, danach halfen wir beim Abwasch. Dann war Schlafenszeit. Die Kinder haben größtenteils brav geschlafen, und ehe man sich versieht, klopfen sie morgens um 5:30 Uhr an die Tür und sind bereit, alles noch einmal zu erleben!
Was machte diese Freiwilligenarbeit im Ausland einzigartig und besonders? (Persönlich, beruflich usw.)
Was die Reise so besonders machte, war das tiefe Eintauchen in die Kultur und das Leben wie die Einheimischen. Mein Rat an andere Freiwillige: Reist ohne Erwartungen. Seid offen und lasst euch darauf ein, wie anders ein Entwicklungsland im Vergleich zu dem ist, was die meisten kennen. Einer der schönsten Aspekte dieser Reise war, das Kathmandu-Tal zu verlassen und andere unglaublich schöne Orte in Nepal zu entdecken. Die Stadt ist wunderschön, aber ich empfehle, den Dschungel oder die tibetische Grenze zu besuchen, falls ihr die Zeit dazu habt.
Wie hat diese Erfahrung Ihre Zukunft beeinflusst? (Persönlich, beruflich usw.)
Die Reise hat mein Leben tiefgreifend geprägt. Ich werde nie vergessen, wie bescheiden die Menschen in Nepal sind, und die Erfahrung dort hilft einem wirklich, die Dinge für die Zukunft in einem anderen Licht zu sehen. Ich weiß, dass ich zurückkehren werde, wahrscheinlich sogar mehrmals. Die Kinder werde ich nie vergessen, und ich plane, mein Leben lang mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Die Zeit in Nepal hat mich dazu inspiriert, mich auch in anderen Ländern ehrenamtlich zu engagieren.