Sharon Umayam stammt aus Dededo, Guam und arbeitet derzeit als examinierte Krankenschwester in San Francisco, Kalifornien. Sharon engagierte sich im August 2009 als Freiwillige bei Volunteering Solutions in Peru, im Februar 2012 in Thailand und im Februar 2013 in Kapstadt, Südafrika.
Warum haben Sie sich entschieden, mit Volunteering Solutions in Peru, Thailand und Südafrika Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten?
Ich habe mich für Volunteering Solutions entschieden, weil sie viele positive Bewertungen von ehemaligen Freiwilligen erhalten hatten, sie erschwinglich waren und ihre Projekte nachhaltig waren.
Mein erster Einsatz mit VS führte mich nach Peru. Ich wählte Peru aus zwei Gründen: 1) Die Stadt wurde um alte Inka-Ruinen herum erbaut und 2) ich wollte mein Spanisch verbessern. Die Menschen waren freundlich und ich fühlte mich, obwohl ich allein reiste, sehr sicher. Bei diesem Einsatz arbeitete ich ehrenamtlich als Krankenschwester und hatte das Glück, einer Reiseklinik zugeteilt zu werden. Wir versorgten die unterschiedlichsten Menschen, von Studenten nahegelegener Universitäten bis hin zu Einheimischen in den abgelegenen Dörfern der Anden. Während dieser Reise hatte ich das Glück, die alten Inka-Ruinen von Machu Picchu besuchen zu können.
Meine zweite Mission führte mich nach Thailand. Ich wählte Thailand aus mehreren Gründen, vor allem aber, weil ich 1) mich ehrenamtlich für Kinder engagieren wollte, die Opfer von AIDS und Menschenhandel geworden waren, und 2) weil ich eine große Leidenschaft für Asiatische Elefanten habe und Zeit mit ihnen verbringen wollte. Diese Mission brachte mich in ein Waisenhaus in einem kleinen Dorf, umgeben von Reisfeldern. Es war wunderschön. Die Kinder waren zwischen 3 und 18 Jahre alt, unglaublich positiv und lehrten mich eine der wichtigsten Lektionen des Lebens: „Konzentriere dich niemals auf die Vergangenheit eines Menschen, sondern immer auf seine Zukunft und sein Potenzial.“ Dort hatte ich das große Glück, auf einem wunderschönen Elefanten ohne Sattel einen Berg hinaufreiten zu dürfen. Nach der langen Wanderung veranstalteten wir eine Wasserschlacht auf dem Fluss, bevor wir wieder nach Hause fuhren.
Beides waren unglaubliche Erlebnisse. Die Einsätze waren äußerst erfüllend und die Aktivitäten, die den Freiwilligen in ihrer Freizeit zur Verfügung standen, waren fantastisch.
Die Unterkünfte waren auf beiden Reisen fantastisch. Jeden Morgen hatte ich Zeit, mich fertigzumachen. Ein einheimischer Koch bereitete den Freiwilligen ein leckeres, regionales Essen zu. Anschließend fuhren wir, die anderen Freiwilligen und ich, zu unseren jeweiligen Einsatzorten. Dort erhielten wir unsere Aufgaben von den Verantwortlichen und verbrachten den Rest des Tages (6–8 Stunden) damit, diese zu erledigen. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem die Aufklärung von Patienten über Gesundheitsthemen, das Malen eines Wandbildes im Waisenhaus, die Unterstützung der Kinder bei den Hausaufgaben, der Aufbau von Hindernisparcours für die Kinder und die Mithilfe bei der Zubereitung der Mahlzeiten.
Beschreiben Sie Ihre täglichen Tätigkeiten als Freiwilliger/Freiwillige?
Beide Freiwilligeneinsätze begannen mit einer Einführung in die Kultur und Sprache des Landes, mit Sicherheitshinweisen, Tipps zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten vor der Abreise. Die Einführungen waren umfassend und sehr hilfreich.
Die Unterkünfte waren auf beiden Reisen fantastisch. Jeden Morgen hatte ich Zeit, mich fertigzumachen. Ein einheimischer Koch bereitete den Freiwilligen ein leckeres, regionales Essen zu. Anschließend fuhren wir, die anderen Freiwilligen und ich, zu unseren jeweiligen Einsatzorten. Dort erhielten wir unsere Aufgaben von den Verantwortlichen und verbrachten den Rest des Tages (6–8 Stunden) damit, diese zu erledigen. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem die Aufklärung von Patienten über Gesundheitsthemen, das Malen eines Wandbildes im Waisenhaus, die Unterstützung der Kinder bei den Hausaufgaben, der Aufbau von Hindernisparcours für die Kinder und die Mithilfe bei der Zubereitung der Mahlzeiten.
Nachts zogen sich die Freiwilligen zurück und tauschten Geschichten über ihre Erlebnisse des Tages aus. Die Tage waren zwar anstrengend, aber auch sehr erfüllend.
Welchen Rat haben Sie für zukünftige Freiwillige?
Mein Rat wäre: 1) Seien Sie darauf vorbereitet, sich in die Menschen jedes Landes zu verlieben. 2) Packen Sie leicht, denn Sie werden mit vielen Souvenirs abreisen. 3) Bringen Sie eine Kamera mit und machen Sie viele Fotos. 4) Bringen Sie bequeme Schuhe mit. 5) Viel Spaß!
Wie hat diese Erfahrung Ihre Zukunft beeinflusst?
Diese Reisen haben mich auf vielfältige Weise geprägt. Ich habe nun viel mehr Verständnis für die Schwierigkeiten, die Menschen durchmachen. Ich bin viel mehr beeindruckt von der Widerstandsfähigkeit von Kindern. Ich bin viel offener für die kulturellen Unterschiede der Menschen geworden. Vor allem aber bin ich inspiriert, weniger zu wollen und mehr zu geben, denn die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe (Patienten und Kinder), haben mir beigebracht, bedingungslos zu geben.